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"Gegen den Strom" zieht um
@ 2008-03-18 – 16:50:11
Da heute im Laufe des Tages immer mehr darauf hindeutete, daß "Gegen den Strom" auf der Watchlist von blog.de steht und eine Löschung zumindest gewisser Beiträge, möglicherweise aber auch des gesamten Blogs, bevorstehen könnte, habe ich mich entschlossen, diesem Blog eine neue Heimat zu geben.
Ab sofort läuft "Gegen den Strom" hier:http://gegendenstrom.wordpress.com
Sämtliche bisher veröffentlichten Beiträge sind auch dort zu finden (das war eine Heidenarbeit heute).
Da dieser Umzug sehr kurzfristig war, ersuche ich sämtliche Leser des neuen Blogs, etwaige Anfangsfehler der neuen Heimat zu entschuldigen. Ich muß mich erst mit den neuen Funktionen vertraut machen und auch das Design (das bis jetzt schon nicht gut war) und die links können eventuell anfangs noch nicht so gut funktionieren. Vielen Dank für Euer Verständnis im voraus.Ich möchte mich bei den zahlreichen Lesern, die ich in so kurzer Zeit gewinnen konnte, herzlich für ihr Interesse bedanken und hoffe, daß sie auch die neue Seite weiterhin besuchen.
Ich werde dieses Blog nicht löschen, aber es auch nicht mehr warten. Deswegen bitte ich Leute, die mich kontaktieren möchten, dies über meine email-Adresse zu tun: schwejk1@yahoo.de
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Erdogan schlägt zurück
@ 2008-03-18 – 09:57:48

Einen Beweis, daß der Verbotsantrag des türkischen Generalstaatsanwalts gegen die radikalislamische Partei AKP des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan mehr als berechtigt war, lieferte gestern Erdogan selbst ab. Die Frankfurter Rundschau berichtet über einen klaren Fall von Anlaßgesetzgebung:
Istanbul. Die türkische Regierungspartei AKP erwägt eine Verfassungsänderung, um das ihr drohende Verbot zu unterlaufen. Das Verfassungsgericht in Ankara begann am Montag mit der Prüfung des Verbotsantrags, den Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalcinkaya am Freitag eingereicht hatte.
In der islamisch-konservativen AKP von Premier Tayyip Erdogan ist nun im Gespräch, die Kompetenzen des Generalstaatsanwalts bei solchen Verfahren einzuschränken: Er soll Parteiverbote künftig nur mit Zustimmung des Parlaments beantragen dürfen. Außerdem könnte man Verbote erschweren, indem man sie von der Zustimmung von acht oder mehr der elf Verfassungsrichter abhängig macht. Bisher reichen die Stimmen von sieben Richtern.
Offenbar hat da jemand gehörig Angst vorm Fluch der bösen Tat.
Zwar hat Erdogan auch opportunistische Unterstützung:
Die nationalistische Partei MHP, die mit der Regierung kürzlich bei einer Verfassungsänderung zum Kopftuchverbot kooperierte, hat bereits signalisiert, dass sie eine solche Änderung mittragen würde
doch immerhin die Opposition der einst laizistischen Türkei will nicht mitspielen:
Politiker der kemalistischen Oppositionspartei CHP halten es dagegen für rechtsstaatlich zweifelhaft, ein bereits laufendes Verbotsverfahren durch eine Gesetzesänderung zu konterkarieren.
Ganz im Stile totalitärer Regimes gibt man sich bei der AKP selbst für einen Verbotsfall gelassen und hat schon juristische Tricks auf Lager:
In Kreisen der Regierungspartei werden auch Neuwahlen erwogen. Die AKP könnte einen vorzeitigen Urnengang im März 2009 herbeiführen, zeitgleich mit den Kommunalwahlen. Falls das Verfahren gegen die AKP dann noch läuft, würde sie in der bisherigen Formation antreten, bei einem Verbot aber unter neuem Namen. Justizminister Mehmet Ali Sahin gibt sich bereits optimistisch: "Sollen sie uns doch verbieten, dann kriegen wir 50 Prozent der Stimmen!"
Nur müßte sich die AKP dann einen neuen Chef suchen:
(Chefankläger Yalcinkaya) beantragte auch fünfjährige politische Betätigungsverbote gegen 71 AKP-Mitglieder, darunter Premier Tayyip Erdogan und Präsident Abdullah Gül.
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Etappensieg gegen Islamisierung
@ 2008-03-18 – 09:35:52
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat soeben in einer Berufungsverhandlung entschieden, daß die zum Islam konvertierte Lehrerin Doris Graber kein Kopftuch im Unterricht tragen darf. Die Welt berichtet über einen wichtigen Etappensieg gegen die Islamisierung:
"Eine Lehrerin verstößt gegen eine durch das Schulgesetz auferlegte Dienstpflicht, wenn sie in der Schule erkennbar aus religiösen Gründen eine Kopfbedeckung trägt", heißt es in einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg.
Dies gelte auch dann, wenn die Lehrerin eine Beamtin auf Lebenszeit ist, "die seit zahlreichen Jahren unbeanstandet von Schülern und Eltern mit dieser Kopfbedeckung in der Schule tätig ist". Die Hauptschulpädagogin trägt seit 1995 auch im Dienst ein Kopftuch.
Vielleicht können sich ja auch die Richter in Berlin an diesem Urteil orientieren.
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Taslima Nasreen weicht der muslimischen Gewalt
@ 2008-03-17 – 16:39:55

Die aus Bangladesch stammende Autorin Taslima Nasreen will Indien verlassen, nachdem sie dort seit November aus Sicherheitsgründen ihr Haus nicht mehr verlassen darf. Vertreter der Religion des Friedens trachten ihr nach dem Leben. Die Zeit verschleiert die Tatsachen in den fett gedruckten Zeilen unter der Unterschrift:
Die in Indien faktisch unter Hausarrest stehende Schriftstellerin Taslima Nasreen will aus gesundheitlichen Gründen ihre Wahlheimat verlassen. Vor fast 15 Jahren zwangen Morddrohungen von Islamisten sie zur Flucht aus Bangladesch.
Ein paar Zeilen weiter unten kommt dann doch Mut zur Wahrheit durch:
Die 45-Jährige war Ende November nach gewalttätigen Protesten radikaler Muslime in ihrer Wahlheimat Kalkutta unter den Schutz der indischen Regierung gestellt worden. Gegenüber indischen Medien hatte sie jedoch immer wieder beklagt, sie fühle sich unter Hausarrest gestellt. Die Behörden hätten ihr mitgeteilt, sie dürfe sich aus Sicherheitsgründen nicht in der Öffentlichkeit zeigen und keine Freunde besuchen.
Allerdings dauert Nasreens Leidensgeschichte schon etwas länger:
Morddrohungen islamischer Fundamentalisten hatten Nasreen bereits 1994 zur Flucht aus Bangladesch gezwungen. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat 1998 musste sie sich wegen ihres islamkritischen Buches "Schande" massiver Anfeindungen erwehren. Wegen angeblicher Gotteslästerung und Verunglimpfung des Korans sind mehrere ihrer Bücher in Bangladesch verboten. 2005 ging Nasreen ins Exil nach Kalkutta. Seit dem vergangenen Jahr wird die umstrittene Schriftstellerin jedoch auch von indischen Muslim-Extremisten mit dem Tode bedroht
Rushdie, Wilders, Hirsi Ali, van Gogh, Fortuyn, Nasreen....was muß noch passieren?
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Türkei blockiert youtube
@ 2008-03-17 – 15:13:03

Das Land, das so gerne in die EU möchte und dessen
Kolonialistenin der EU lebende Bürger immer so vehement auf Religionsfreiheit pochen, hat am 7.3. wieder einmal bewiesen, daß eigentlich die Arabische Liga und nicht die EU sein Ziel sein sollte.
Associated Press berichtete:Turkey blocked access to the popular video-sharing Web site YouTube on Thursday in response to a video clip deemed insulting to the country's revered founding father, state-run media said.
A court in the capital of Ankara ordered the ban at the request of a prosecutor who had argued the clip was disrespectful to Mustafa Kemal Ataturk, who died seven decades ago, the Anatolia news agency said. It was not clear how long the ban would last.
Youtube ließ sich - wieder einmal - erpressen und nahm das "beleidigende" Video aus dem Netz:
Turkey briefly imposed bans on access to YouTube on similar grounds in the past, but access was restored after the Web site removed the videos.
Sollte das Beispiel Schule machen, daß die Türkei sämtliche Seiten blockiert, die sich "respektlos" über Atatürk äußern, so wäre dies eine einmalige Gelegenheit, dem Land eine selbstausgelöste Reise in die Steinzeit zu ermöglichen und somit einen EU-Beitritt der Türkei zu verhindern
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Rassismuskeule gegen Wilders
@ 2008-03-17 – 10:50:09

Das Imperium schlägt zurück. Da sämtliche Aufforderungen an Geert Wilders, seinen Film "Fitna" nicht zu zeigen, bei dem holländischen Politiker auf taube Ohren gestossen sind, greifen die Gutmenschen und Islamversteher zu härteren Mitteln. Dabei werden keine Kosten gescheute. Dutchnews berichtet:
Entertainment entrepreneur Harry de Winter has taken out a page-wide advert on the front page of Monday’s Volkskrant newspaper accusing MP Geert Wilders of racism.
Eine ganzseitige Anzeige auf der ersten Seite einer überregionalen Zeitung. De Winter scheint wirklich Angst zu haben, denn er greift nicht nur zur Rassismus-, sondern auch zur Nazikeule:
In an interview with the paper, De Winter says that Wilders’ approach to Islam is like the build-up of anti-Jewish sentiment before World War II. ‘I see no difference between a skull-cap (worn by Jewish men) and a headscarf,’ De Winter said
Und so hofft er auf israelische Unterstützung:
I hope we get support from across the Jewish community because they should recognise this like no-one else.’
Ob de Winter auch weiß, wie der Islam zum Judentum und zu Israel steht? Hofft er wirklich, daß Juden, deren Auslöschung das oberste Ziel von widerlichen Mullahregimes ist, ihm helfen, der muslimischen Gemeinde bei der Bekämpfung ihrer Gegner unter die Arme zu greifen?
Wie naiv ist der Mann? -
Geiselnahme als Risiko für Terroristen
@ 2008-03-17 – 07:05:27

Eine etwas andere Bewertung der Geiselnahme zweier Österreicher in der Sahara nahm gestern der deutsche
Moslemsprecher"Islamwissenschaftler" Michael Lüders live im österreichischen Fernsehen in der Sendung "Im Zentrum" vor. Der Standard berichtet über Lüders´ wirre Theorien, die er mit einer höchst überrraschenden Feststellung einleitete:Die Gefangennahme von Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber in der tunesischen Wüste (...) dürfte einen kriminell-finanziellen Hintergrund haben
Ach da sind wir aber beruhigt. Es sind keine Terroristen, die die Regierung erpressen, sondern ganz normale Verbrecher.
Verständnisvoll erklärte Lüders die angespannte finanzielle Lage der al-Kaida:
Durch die dezentrale Struktur von Al-Kaida müssen sich die stark autonomen Gruppen weltweit selbst finanzieren. Das könnte zum Problem geworden sein, da die algerischen Behörden den Finanzfluss aus Afghanistan gekappt hätten, so Lüders
Wohin soll ich denn meinen Dauerauftrag schicken? Oder kann ich auch Sachspenden abgeben?
Schließlich ist die al-Kaida ja ganz ohne Unterstützung:Außerdem könne die Entführergruppe nicht auf Unterstützung aus der Bevölkerung zählen, da sie dort selbst zumeist stark abgelehnt werde
Lüders, der unter anderem Mitglied im türkischen (!!!) Unternehmerverband ist und für die SPD-finanzierte Friedrich-Ebert-Stiftung (Hier finden Sie Detailszu seinen Tätigkeiten) arbeitet, warf dann mit dieser Aussage:
Man könne davon ausgehen, dass die Geiselnahme für die Terror-Gruppe selbst ein sehr großes Risiko darstelle, weil die maoistische Guerilla-Taktik, sich wie ein "Fisch im Wasser" zu bewegen, in diesem Fall nicht funktioniere
die Frage auf, ob er bei so viel Verständnis nicht gleich für die al-Kaida arbeiten wolle.
Aber es wurden auch echte Lösungsansätze diskutiert. Wolfgang Bachler, ehemaliger Cobra-Chef, meinte:
Bei Verhandlungen mit Terroristen gehe es vor allem um den Aufbau von Gesprächsmöglichkeiten und nicht um "verhandeln" im herkömmlichen Sinn
Kuschelkurs gegen Kalaschnikow also. Na wenn er selbst dran glaubt.
Und selbstverständlich ist die Kommentarfunkion im Standard deaktiviert.
Aber Herr Lüders ist hier erreichbar: nahost@michael-lueders.de
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Niggemeier: "Geht's um Ausländer, muss abgeschaltet werden"
@ 2008-03-16 – 21:42:55

Der Mann, der tagtäglich auf seinem Blog der meistgelesenen Zeitung Deutschlands vorhält, was sie falsch macht, erörtert heute in der FAZ die Vor- und Nachteile der Onlinezensur bei Leserkommentaren.
Da das rebellierende Fußvolk nicht immer im Sinne der Journalisten kommentiert, müsse man Maßnahmen ergreifen, meint zum Beispiel der Stern-Chefredakteur:
„User, herzlich willkommen - aber nur die, die sich an die Mindestregeln von Communitys halten.“
Bei Focus sieht das dann in der Praxis so aus:
Schon „übertriebene Zeichensetzung“ oder Smileys können dazu führen, dass ein Beitrag nicht veröffentlicht wird - aber natürlich auch rassistische oder sexistische Äußerungen.
Und die Süddeutsche Zeitung setzt Maßstäbe, die Kuba als Hort der Freiheit erscheinen lassen:
Auf sueddeutsche.de gilt ein Kommentar schon als löschenswürdig, wenn er über einen „SZ“-Autor, der regelmäßig das Internet als Hort der Dummheit darstellt, sagt, er „zetere“ über ein Medium.
Ähnlich einem Gefängnis mit Ausgangszeiten, gibt es bei der SZ auch Postingzeiten. Selbstverständlich nur der Qualitätssicherung zuliebe:
Dort können seit einigen Monaten nur noch werktags zwischen acht und neunzehn Uhr Kommentare abgegeben werden - um „die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker [zu] moderieren“.
Ob etwas rassistisch, sexistisch oder sonstwie verboten ist, entscheidet selbstverständlich derjenige, dessen Artikel kommentiert wird, wie in diesem Fall der Chef von Focus-Online:
„Es gibt Kommentare, die will ich auch nicht für eine Minute unter meinen Artikeln stehen haben“, sagt Wegner.
Natürlich geschieht dies nicht aus Gründen der Zensur, sondern zum Wohle der Mitmenschen, so Wenger weiter:
„Das ist auch ein Zeichen der Wertschätzung unseren Usern gegenüber, dass wir nicht jeden Unsinn freischalten.“
Die FAZ korrigiert sogar Leserbeiträge, aber selbstverständlich nur, um damit die Qualität zu steigern:
Aber Kürzungen nehmen wir nur im positiven Sinne vor“, sagt Redaktionsleiter Kai Pritzsche: „Um einen eigentlich guten Kommentar, den wir wegen einer einzelnen Beschimpfung sonst löschen würden, doch veröffentlichen zu können.“
Allerdings ist Pritzsche auch ein bißchen naiv, denn obwohl er tagtäglich soviele böse Dinge lesen muß, glaubt er noch immer an die Ehrlichkeit des Menschen:
Pritzsche glaubt auch, dass es wichtig ist, dass man sich bei faz.net zum Kommentieren mit seinem Klarnamen anmelden muss: Bei einem Gegenüber mit Pseudonym fällt die Beleidigung leichter.
Auch Majestätsbeleidigungen sind schon passiert, als sich ein Chefredakteur um Volkes Meinung erkundigte. Geschehen ist das - ja, Sie haben richtig geraten - bei der Süddeutschen Zeitung:
Und während sich viele Online-Chefs wünschen, dass die Autoren sich häufiger in eine Diskussion einschalten, hat Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur von sueddeutsche.de, schlechte Erfahrungen gemacht: Das sei nicht empfehlenswert, weil die User dann erst recht auf den Redakteur einschlügen.
Ist es ein Altersproblem, daß diese Redakteure nicht erkannt haben, worauf Niggemeier richtigerweise hinweist?
Das Wissen der Leser ist ein Schatz, der nur gehoben werden will: Aus Leserhinweisen entstehen bei Focus Online wunderbare Anlässe für Berichte über „Serviceflops“ deutscher Unternehmen, bei stern.de gab es nach Leserkommentaren eine Recherche über die Abgründe bei StudiVZ, bei Spiegel Online werden aus Erfahrungsberichten von Lesern Beiträge für die Geschichtsrubrik „Eines Tages“.
Doch auch Niggemeier, der Mann, der durch Kommentare bekannt wurde, will Kommentare zensieren:
Es scheint ein mühsamer Lernprozess für alle Beteiligten zu sein, aus der revolutionären Möglichkeit, dass das Publikum nicht nur hinnehmen muss, sondern teilnehmen darf, einen tatsächlichen Gewinn zu schöpfen. Von allein kommt das nicht, und umsonst ist es nicht zu haben. Für die Medien nicht, die massiv in die Betreuung ihrer Communitys investieren müssen. Aber für die Leser auch nicht, die Abstand nehmen müssen von der Illusion, einfach überall kleine Empörungsrülpser hinterlassen zu können. Das beste Mischungsverhältnis aus Anarchie und Kontrolle wird gerade in schmerzhaften Operationen am lebenden Objekt probiert.
Die Freiheit der Kommentare wird - wie so oft im Leben - von einer Kosten-Nutzen-Rechnung abhängen: Ist es günstiger, politisch korrekte Meinungswächter zu haben, die zwar Geld kosten, aber potentielle Klagen chronisch beleidigter Bevölkerungsschichten im vornhinein verhindern oder ist es günstiger, auf die Zensur zu verzichten, viel Kreativität dabei freizusetzen, die die Zeitungen selbst nutzen können, und am Ende ein paar Klagen am Hals zu haben, die in einem Land, das die Meinungsfreiheit garantiert, ohnehin kein Problem sein dürften?
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Zum Dr. terr. per Fernstudium
@ 2008-03-16 – 17:00:59

Der akademische Titel "Dr. terr." wird wohl in Zukunft etwas schwieriger zu erlangen sein, haben doch bayerische Verfassungsschützer eine Online-Universität für Terroristen ausgehoben. Die Welt berichtet wieder einmal über gewalttätige Auswirkungen einer Religion des Friedens:
Eine neue Dimension stelle aber die terroristische Ausbildung "mittels Fernstudium" dar. Sie ergänze und ersetze zunehmend die Ausbildungslager in Afghanistan und Pakistan. Weil Islamisten die modernen Medien für Propaganda und Informationsaustausch intensiv nutzten, verschwimme "die Grenze zwischen al-Qaida-Sympathisanten und den Aktivisten des Terrors".
Und wieder werden westliche Freiheiten mißbraucht, um sie abzuschaffen. Die Taqiya machts möglich.
